Fortpflanzung

Bei den Malawiseecichliden lassen sich Männchen und Weibchen und schon gut im äußeren Erscheinungsbild unterscheiden.
Die Männchen weisen sog. Eiflecken auf, die bei den Weibchen fehlen oder nicht so stark ausgeprägt sind.
Bei manchen Arten, ist das Männchen sehr schön gefärbt und das Weibchen dagegen kaum.
Die Auseinanderhaltung der Geschlechter ist schwierig, wenn man Jungfische hat; die einzelnen Merkmale entwickeln sich erst später.
Bei den Tanganjikacichliden hingegen bilden die äußeren Merkmale eher die Ausnahme. Die Jungfische kann man nicht unterscheiden.

Die Eiflecken haben die Aufgabe, ein befruchten der Eier im Maul des Weibchens zu sichern.
Bei der Balz, spreizt das Männchen seine Afterklossen und die Eiflecken sind gut zu erkennen.
Diese gleichen in Form und Farbe den richtigen Eiern.
Nachdem nun die Weibchen nach der Eiablage die Eier vom Boden aufgenommen haben, balzt das Männchen weiterhin.
Das Weibchen sieht nun die Eiattrappen auf der Afterflosse des Männchens und will diese auch aufnehmen, in der Annahme es wären echte.
Dabei berührt es die Flosse des Männchens und genau in diesem Augenblick gibt er seinen Samen ab, den das Weibchen aufnimmt.
Die vorhandenen Eier im Maul des Weibchens werden somit befruchtet.


Bei den Buntbarschen spricht man von einer Mutterfamilie, d.h. nur das Weibchen betreibt Brutpflege, unabhängig von dem Revier des Männchens.
Beide Partner sind agam und es ist ein deutlicher Unterschied in den Geschlechtern zu erkennen.
Neben den Maulbrütern gibt es aber auch die Versteckbrüter.
Hier werden die Larven an die Wände des auserkorenen Substrates geheftet und von dem Weibchen betreut.
Das Männchen wird meist nicht von dem Weibchen weitet geduldet und verjagt.
Nach dem Schlüpfen werden die Larven umgebettet, bis sie sich vollständig entwickelt haben.


ein Neolamprologus Weibchen, das gerade in die Bruthöhle einschwimmt



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