Diese Hunde haben ihren Ursprung im kanadischen Neufundland, wo sie zum Einsatz kamen, um die vollen Fischernetze an Land zu ziehen.
Durch regen Handel zwischen Kanada und England, wurde er schnell bekannt auf der Insel und sehr geschätzt; erwies er sich doch als ein besonders guter Apportierhund - zu Lande wie auch zu Wasser.
Retriever=englisch: to retrieve=etwas wiederbringen/zurückbringen
Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Hunde nach England importiert, bis dann durch zwei neue Gesetze
1.ein Steuererlass für Hündinnen auf Neufundland und
2. ein Quarantänegesetz, dass die Ausfuhr nach England untersagte
der Handel abbrach.
Die Briten begannen dann selbst mit der Zucht dieser Hunde; mit dem Bestand, den sie schon erworben hatten. Im Laufe der Jahre, bildeten sich so immer weiter die hervorstechenden Merkmale heraus:
-einen sehr guten Apportiertrieb
-unendliche Schwimmbegeisterung
-eine sehr gute Nase
-sie geben immer ihr bestes, um ihrem Herrn zu gefallen "will to please"
-ein weiches Maul, d.h. sie transportieren das erlegte Wild sehr vorsichtig in ihrem Maul, ohne es zu beschädigen
-leicht abzurichten
-verliert nie die Nerven
-sehr anpassungsfähig
Seit 1916 ist der Labrador Retriever eine eigenständige Rasse und kommt heute in 3 Farbschlägen vor:
-braun
-schwarz (ursprüngliche Farbe)
-gelb
Der Labrador ist ein kompakter Hund mit breitem Kopf, grosser Nase und einem aufmerksamen Blick. Seine Gestalt weist auf einen ausdauernden Hund hin. Sein Fell ist pflegeleicht, mit kurzem, dichten, glatten und festem Deckhaar mit wetterbeständiger Unterwolle. Somit sind Bürste und Bad überflüssig.