Ich bin mit Hunden von klein auf aufgewachsen, und so stand es ausser Frage, dass mich Hunde immer in meinem Leben begleiten werden würden. Der erste "eigene" Hund war ein kleiner Westhighland Terrier. Ein, vom Charakter her ähnlicher Hund wie der Labrador. Später sollte dann noch ein zweiter Hund hinzukommen...dieses später erfolgte 10 Jahre danach.
Es kam ein Labradorwelpe ins Haus. Die beiden verstanden sich prächtig und der kleine Labbi, Toupie mit Namen, lernte viel von dem "grossen" Westie - sprachen sie doch beide die gleiche Sprache. Unsere Toupie kapierte so sehr schnell, wie man sich zu benehmen hatte und wie nicht und was man anstellen musste um an heissgeliebte Sachen heranzukommen, die eigentlich verboten waren ( z.b.irgendwas Essbares zu erbeuten, was eigentlich für den Zweibeiner bestimmt war ). Von Toupies Seite her war die Bindung so gross zu dem kleinen Westie, dass sie es sogar bemerkte, als ihre Freundin verstarb, obwohl diese nicht zu Hause war.
Toupie litt sehr darunter, als ihre Freundin nicht mehr da war - musste sie doch von nun an, ihre Welt allein weiter entdecken.
Es wurde mit der Zeit durch viel Kontakt mit anderen Hunden immer besser. Sie "mauserte" sich zu einem selbstsicheren, anhänglichen und ausgeglichenem Labrador. Sie liebt es, wie alle Labradore mit anderen Hunden zu spielen, liebt es ins Wasser zu springen und macht auch heut noch manchen Blödsinn...
Mit Kindern, egal welchen Alters hat sich nie Schwierigkeiten gehabt - ganz im Gegenteil.
Vor einiger Zeit nun, zog bei uns ein kleiner Kater ein; wir waren etwas skeptisch, ob das wohl gut gehen würde. Am Anfang hatte der Kater Angst vor Toupie - war sie doch so gross wie ein Elefant in seinen Augen...
Aber nach 3 Tagen war dieses "Problem" auch gelöst und die beiden verstehen sich heute blendend.
![]()
Toupie und Whisky
![]()
Toupie und Pa Žot
Abschliessend möchte ich Ihnen nur raten, falls sie sich einen Labrador anschaffen möchten, gehen sie zu einem ausgesuchten Züchter, der wirklich Wert darauf legt, diesen einmaligen Charakter in seiner Zucht aufrecht zu erhalten; dem es nicht auf Profit ankommt. Nur so können sie absolut sicher sein, einen Labrador zu haben, der all den aufgezählten Eigenschaften entspricht.