Katzen verstehen

1. Wohlbehagen

Man sagt nicht umsonst, daß Katzen kleine Schmusetiger sind. Sie schmusen sehr gern und ausgiebig, aber allerdings auch nur, wenn sie selber es möchten. Sie bestimmen, wie so vieles in ihrem Leben, wann und wie lange geschmust werden darf.
Sie tauschen Zärtlichkeiten sehr gerne untereinander aus, doch wenn sie die Wahl hätten zwischen ihrem "Dosenöffner" und einem Artgenossen, würden viele doch ihren "Öffner" vorziehen; denn wer kann schon wie er, in so unterschiedlicher Art und Weise kraulen und wenn es geht, auch noch zwei Körperpartien gleichzeitig?

Gefällt es ihr so richtig gut, dann erhält man von seinem Schmusetiger auch Antwort: sie leckt ganz leicht die kraulende Hand, umklammert sie ganz liebevoll und manchmal beißt sie auch leicht hinein. Dies alles aber, ohne zu verletzen oder weh zu tun.


2. Körperzeichen richtig deuten


Körperhaltung

Katzen strecken ihren Körper, werden lang und groß, wenn sie sich freuen. Im Gegenteil dazu, werden sie klein, wenn sie Angst haben oder scheu sind.

Fell

Ihr Fell sträubt sich im wahrsten Sinne des Wortes, wenn sich unser Tiger bedroht fühlt oder wenn er angriffslustig ist



Die Katze hat auch eine Mimik mit der sie "sprechen" kann, hier die wesentlichsten:


Schnurrhaare

-sind die Schnurrhaare gerade gestellt ist die Katze entspannt
-sind sie nach vorn gerichtet und breit geöffnet, so ist die Katze in Erregung
-sind sie eng an die Schnauze anliegend, so spricht das für Angst oder Mißtrauen

Augen

Die Pupillen verändern sich durch den Lichteinfall, aber auch durch die Gefühle , die ein Stubentiger gerade hat:

-sind die Pupillen groß, so kann Angst,Wut oder Liebe dem Katzentier zu schaffen machen
-werden die Augen bis auf einen kleinen Schlitz geschlossen, so ist dies Ausdruck von Wohlbehagen und Entspannung. Meistens wird dies durch ein behagliches schnurren begleitet

Ohren

Mit den Ohren kann eine Katze sehr viel über ihren Gemütszustand "erzählen".Sie hat die Möglichkeit ihre Ohren einzeln zu bewegen und somit verschiedenes zum Ausdruck zu bringen:

-bewegen sich die Ohren in verschiedenen Richtungen, so steckt die Katze in einem Zwiespalt "soll ich oder lieber doch nicht ...". Wechseln dann die Ohren in die gleiche Stellung, so ist die Entscheidung gefallen.
-sind die Ohren in einer normalen Stellung, so ist die Katze entspannt
-werden die Ohren so ausgerichtet, daß die Ohrmuscheln nach vorne zeigen, so erregt etwas die Aufmerksamkeit
-werden sie nach außen gedreht, so ist der Tiger mit irgendetwas unzufrieden
-werden die Ohren flach abgeknickt so ist dies ein Zeichen von äußerstem Unwohlsein
-werden sie flach nach hinten gelegt, zeigt es die Abwehrhaltung
-werden sie ganz eng an den Kopf gepresst und die Zähne werden gezeigt, so ist dies eine äußerste Nothaltung und man sollte eine solche Katze tunlichst nicht anfassen....




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